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Drohnen-Attacken bedrohen die logistische Infrastruktur russischer Online-Shops


Neben der Kraftstoff-Krise, die im Juli ein drastisches Ansteigen der Inflationserwartungen provozierte, wird die Zentralbank Russlands augenscheinlich jetzt auch die Folgen der Schläge gegen die logistische Infrastruktur, von der die Perspektiven des Online-Einzelhandels abhängen, analysieren müssen. Internet-Handelsplattformen fördern vor allem die Tendenzen zur Verringerung der Inflation, während die Bränden in mehreren Großlagern eines der größten Vertreter der Branche hypothetisch „Schocks für das Angebot“ provozieren und zu einem die Inflation anheizenden Faktor werden können. Obgleich natürlich Vieles von der Schnelligkeit der Reaktion auf die entstandenen Probleme und von der Effektivität der Handlungen für ein Zuvorkommen – d. h. für einen Schutz analoger Objekte vor Attacken – abhängt. Nach Einschätzungen der von der „NG“ befragten Experten, kann der Beitrag dieses neuen Faktors zur Inflation in verschiedenen Szenarios mehrere Hundertstel eines Prozentpunktes (diese wäre ein extrem geringe Wirkung) bis zu einem Prozentpunkt (und dies wäre bereits spürbar) ausmachen.

In der Nacht zum 22. Juli wurde die Infrastruktur eines der Internet-Shops neuen Attacken durch ukrainische Drohnen ausgesetzt. In der Nacht zum 24. Juli traf es erneut diesen Internet-Giganten. Konkret waren dies Logistik-Zentren von Wildberries in Krasnodar und Newiinomyssk (Verwaltungsregion Stawropol) bzw. zwei solcher Zentren im Leningrader Verwaltungsgebiet. Die Flächen dieser Lagerkomplexe betragen jeweils 100.000 Quadratmeter, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Zivilisten kamen zu Schäden, und es gibt sogar Tote. Es sei ein Mädchen gestorben, die bei der Attacke von ukrainischen Drohnen auf den Komplex in Krasnodar verletzt worden war, teilte Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Verwaltungsregion Krasnodar mit.

Zuvor hatten die Streitkräfte der Ukraine bereits in der Nacht zum 18. Juli Schläge gegen zwei andere Logistik-Objekte von Wildberries geführt – in Kotowsk des Verwaltungsgebietes Tambow und in Elektrostal (Moskauer Verwaltungsgebiet). In Kotowsk kamen sieben Menschen ums Leben. In Elektrostal informierte man über einen Toten.

Bereits in den Abendstunden des 18. Juli berichteten Vertreter des Internet-Shops, dass die Services, die Ausgabestellen und Logistik-Objekte des Unternehmens normal arbeiten würden, die aktueölle und neuen Bestellungen würden korrekt abgearbeitet und an den Ausgabestellen übergeben werden. „Das Unternehmen hat die Business-Prozesse operativ korrigiert und die Logistik-Ketten umgestaltet“, präzisierte man damals im Pressedienst des Giganten.

Russlands Untersuchungskomitee leitete Strafverfahren zu den Terrorakten ein. Bei der Kommentierung des Geschehenen erklärte der Pressesekretär des russischen Präsidenten Dmitrij Peskow, dass das Kiewer Regime weiter Schläge gegen friedliche Ziele führe. Darin bestehe dessen terroristisches Wesen. Nach der ersten Welle von Attacken gegen Objekte des Internet-Händlers teilte Dmitrij Peskow gleichfalls mit, dass „die Situation im Zusammenhang mit jenen Verlusten, die sowohl das Unternehmen an sich als auch die Vertreter des Kleinunternehmertums erlitten, keine einfache sei“.

Für Angst, dass Wildberries morgen zu existieren aufhören werde, gebe es keinerlei Grundlagen, meinen Experten. Alle letzten Ereignissen hätten acht bis zehn, wenn nicht aber gar mehr Prozent der Kapazitäten des Unternehmens betroffen. Diese Zahl berücksichtigt aber nicht die Verluste der Partner von Wildberries (sprich: die Händler, die über diese Plattform ihre Kunden bedienen), aber auch nicht die Dynamik, schließlich hatte Wildberries um die 4,9 Millionen Quadratmeter an Logistik-Kapazitäten. Und bis zum Jahresende wollte das Unternehmen sieben Millionen erreichen. Allein an neuen Flächen sollten mehr als anderthalb Millionen Quadratmeter in Dienst gestellt werden. Bisher haben um die 400.000 Quadratmeter gelitten. Dies ist nicht mit dem zu vergleichen, was das Unternehmen in Dienst stellt und in Dienst stellen will.

Wie dem nun auch immer sein mag, die Schläge gegen die logistische Infrastruktur und deren Folgen können in der russischen Wirtschaft zu einem neuen, die Inflation anheizenden Faktor werden, der besonderes Augenmerk der Zentralbank erfordert. Wie dies auch bereits mit dem aus dem Gleichgewicht geratenen Kraftstoff-Markt nach den ukrainischen Schlägen gegen Objekte der Erdölverarbeitungsindustrie.

Laut den Ergebnissen soziologischer Erhebungen, die im Auftrag der Bank Russlands durchgeführt werden, sind die Inflationserwartungen der Bevölkerung im Land drastisch angestiegen – vom Juni-Wert 12,4 Prozent bis auf 14,7 Prozent im Juli. Die letzte entsprechende Umfrage erfolgte vom 5. bis einschließlich 16. Juli. An ihr hatten bis zu 2000 Befragte aus 54 Regionen teilgenommen. In diesem Fall wird die von der Bevölkerung für das nächste Jahr erwartete Inflationsrate ausgewiesen, ein medianer Wert.

Gerade auf diese, die Juli-Werte hatte auch die Zentralbank gewartet, um ein Verdikt über den Einfluss der Benzin-Krise auf die Inflation und über die auch auf die Geld- und Kreditpolitik zu sprechen. Welche Schlussfolgerungen sie gezogen hat, wurde am Freitag klar, nach der Sitzung des Vorstands der Zentralbank zum Leitzins. Er wurde um 0,25 Prozent bis auf 14 Prozent entgegen vieler Prognosen reduziert. Bisher aber wollte sie nur die Folgen der jüngsten Störungen bei den Kraftstoff-Lieferungen ins Kalkül ziehen.

Der Sektor des Online-Einzelhandels nimmt einen immer größeren Platz in der russischen Wirtschaft ein. Ungeachtet einer gewissen Streuung bei der Berechnung der konkreten Zahlen bestätigen die meisten Branchen- und Expertenorganisationen diese Tendenz.

Die Vereinigung der Internet-Handelsorganisationen hatte früher informiert, dass das Volumen des Online-Handels in Russland im vergangenen Jahr 11,5 Billionen Rubel ausmachte, das Wachstum auf das Jahr hochgerechnet betrug 28 Prozent. Der Anteil des Internet-Segments erreichte am Gesamtvolumen des Einzelhandels entsprechend den Jahresergebnissen fast 19 Prozent.

Nach Schätzungen des Unternehmens Data Insight machte im vergangenen Jahr das Volumen des Marktes des Interneteinzelhandels in Russland 13,4 Billionen Rubel aus, bei einem Wachstum um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Unternehmen IBC Real Estate berichtete man, dass das Volumen der Online-Verkäufe entsprechend den Ergebnissen des Jahres 2025 um 25 Prozent (in vergleichbaren Preisen) bis 14,6 Billionen Rubel gewachsen sei. Und 70 Prozent dieser Verkäufe entfielen auf deie universellen Marketplaces und Shops. „Die größten Akteure des Segments verwandeln sich in komplexe Service-Plattformen, wobei sie ständig das Sortiment nicht nur der Waren, sondern auch der Dienstleistungen erweitern“, erläuterten Experten. Wobei sich laut Angaben von IBC Real Estate die beiden größten Marketplaces insgesamt rund 57 Prozent aller Lagerflächen im Land befanden.

Die von der „NG“ befragten Experten gaben ihre Schätzungen zum Einfluss der Marketplaces auf die Preise ab. „Insgesamt ist ihre Wirkung eher eine deinflationäre“, meint Michail Turtschan, Analytiker des Zentrums für die Wirtschaft der Märkte. Solche Plattformen fördern den Wettbewerb zwischen den Verkäufern und verringern für die Käufer die Ausgaben, die mit der Auswahl der Waren zusammenhängen.

Wie der wissenschaftliche Mitarbeiter des Labors des Gaidar-Instituts Kirill Tschernowol erläuterte, würden dank dem, dass sich auf einer Plattform eine Vielzahl von Vertretern des Kleinunternehmertums und des Mittelstands sowie Käufer aus verschiedenen Regionen treffen würden, günstige Bedingungen für eine Reduzierung der Preise im Online-Handel im Vergleich zum traditionellen Offline-Einzelhandel geschaffen werden.

Hinzugefügt seien dem die Loyalitätsprogramme der Online-Plattformen, die Rabatt-Aktionen, aber auch die besonderen Herangehensweisen an die Preisbildung und die Stimuli für die Käufer, zum Finanz-Ökosystem der Marketplaces überzugehen, was im Übrigen früher schon Kritik seitens des Bankensektors ausgelöst hat.

Doch allem nach zu urteilen reflektiert die offizielle Statistik bisher nicht in vollem Maße diesen bereits sowohl für die Verkäufer als auch für die Käufer spürbaren Einfluss auf den Verbrauchermarkt.

Nach Aussagen von Olga Lebedinskaja, Dozentin am Lehrstuhl für Statistik der Russischen G.-V.-Plechanow-Wirtschaftsuniversität, sei ein methodologischer Schritt voran scheinbar unternommen worden. Die Statistikbehörden hätten begonnen, unter anderem die Internetseiten der Handelsorganisationen und Online-Aggregatoren zu verfolgen: „Spezielle Roboterprogramme suchen regelmäßig die Seiten der großen Online-Retailer und Marketplaces auf, wobei sie die Preise für die Waren aus dem Verbraucherkorb fixieren. In der Methodologie erfolgt dies entsprechend der Kategorie „Non-Shop-Handel – Fernhandel“.

Das Gewicht dieser Kategorie am gesamten Verbraucherkorb liegt jedoch bisher hinter den realen Gewohnheiten der Menschen zurück“, präzisierte Lebedinskaja. Sie führte auch ein Beispiel an. Während bis zum Jahr 2024 der Mensch Kleidung in einem Einkaufszentrum kaufte und im Jahr 2024 vollkommen zu den zwei größten Marketplaces wechselte, so ist der Anteil des „Non-Shop-Handels“ in der Struktur seiner persönlichen Ausgaben für Kleidung und Schuhwaren bis auf 100 Prozent angestiegen. Doch die offizielle Statistik könne solche Veränderungen in den Angewohnheiten einer konkreten Familie fast gar nicht bemerken.

Unter Berücksichtigung dessen und anderer Umstände sei es problematisch, genau den Beitrag der faktischen und potenziellen Folgen durch die Schläge gegen die logistische Infrastruktur zur Inflation genau einzuschätzen. Die Experten versuchten aber, ungefähre Berechnungen vorzunehmen, und berichteten der „NG“ über ein breites Spektrum ihrer Einschätzungen.

Ein Brand im Lager eines Marketplaces ist ein klassischer Schock für das Angebot. Aus der Sicht der Methodologie der offiziellen Statistik löst er kein drastisches Ansteigen der Inflation im Durchschnitt für das Land aus, verursacht aber lokale Preiswellen in konkreten Warenkategorien: Der Verkäufer wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Preise für die Restbestände der verbrannten Ware oder für seine anderen gängigen Positionen, die in verschont gebliebenen Lagern aufbewahrt werden, anheben“, warnte Lebedinskaja.

Eine vereinzelte Attacke auf ein Lager oder ein Sortierzentrum eines großen Marketplaces wird an sich wohl kaum in der Lage sein, die gesamte Inflation spürbar zu verändern. Eine erste Wirkung wird sich vor allem in der Zunahme der Lieferfristen, in einer zeitweiligen Verringerung des Sortiments, einer Umverteilung der Bestellungen zwischen den Lagern und in einer Zunahme einzelner logistischer Kosten offenbaren; zählte Wladislaw Onischtschenko, Generaldirektor der Agentur für Transformation und Entwicklung der Wirtschaft, auf.

Nach seiner Meinung würden die Verbraucher teilweise auf andere Lager, Plattformen oder auf den traditionellen Einzelhandel umsteigen. „Daher wird die direkte Auswirkung auf die Preise wahrscheinlich eine lokale und kurzfristige sein. Auf der Ebene des gesamten Indexes der Verbraucherpreise kann sie mit Hundertsteln eines Prozentpunktes gemessen werden“, teilte der Experte mit.

Man müsse jedoch darauf vorbereitet sei, dass ein spürbarer Einfluss bei sich wiederholenden Attacken auf mehrere große Logistikzentren möglich sei, fügte Onischtschenko hinzu. „In solch einem Fall steigen die Ausgaben für die Sicherheit, Versicherung, das Reservieren von Lagern, das Doubeln von Routen und das Vorhalten zusätzlicher Vorräte. Ein Teil dieser Ausgaben kann mit der Zeit in die Kommission der Verkäufer, die Kosten für die Zustellung und die Endpreise einbezogen werden“, räumte er ein.

Wie Turtschan erläuterte, bestehe eine wichtige Nuance der Attacken gegen die Infrastruktur der Marketplaces darin, dass der „Schlag vor allem das Nichtlebensmittelsegment traf, in dem die Inflation in den letzten Jahren spärbar geringer als die Lebensmittel-Inflation war (mit Ausnahme der Benzin-Preise, was hier präzisiert sei).

Bei lokalen Störungen wird die Wirkung eine begrenzte sein. Bei systematischen Attacken kann jedoch die Zunahme der Ausgaben für die Sicherheit, Versicherung, Logistik und Aufbewahrung auf die Käufer umgelegt werden. Bei einem Stress-Szenarium kann dies eine Zunahme von 0,1 bis 0,3 Punkte zur Inflation bedeuten, vor allem in Bezug auf die Nichtlebensmittelwaren“, vermutete der Strategiedirektor des Investitionsunternehmens „Finam“ Jaroslaw Kabakow.

Es gibt auch beeindruckendere Einschätzungen. „Einmal angenommen, dass die Warengruppen, die die Attacken beeinflussten, ein Gewicht von 50 Prozent am Verbraucherkorb haben. Selbst wenn aufgrund von Störungen jeder fünfte Käufer losgeht, andere Waren zu erwerben, die sagen wir einmal um zehn Prozent teurer sind, und nicht auf einen Einkauf verzichtet und nicht bereit ist, länger auf eben jene Waren zu warten, wird die einmalige Wirkung für das Niveau der Verbraucherpreise einen Prozentpunkt ausmachen“, vermutet Tschernowol.

Solche ungefähren Berechnungen tragen einen vorläufigen Charakter. Und wahrscheinlich werden sie Diskussionen auslösen. Noch besteht es bevor, endgültige Schlussfolgerungen zu ziehen. Wobei dies unabhängig davon, was und wie die Experten berechneten. Das entscheidende Wort haben letztlich doch die Zentralbank und die zuständigen Regierungsinstitutionen zu sprechen.

Da wird wie in der Praxis Vieles abhängen erstens vom operativen Charakter der Reaktion auf die entstandenen Probleme und zweitens von der Effektivität der Handlungen für ein Zuvorkommen inklusive des Schutzes analoger Objekte vor neuen Attacken.

Wie dabei in einem Interview für die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS das Mitglied der Kommission für öffentliche Gutachten von Gesetzentwürfen und anderer Rechtsakte der Öffentlichen Kammer Russlands Jewgenij Mascharow erklärte, sei „das Wichtigste jetzt, dass sich die Bevölkerung nicht von der geschaffenen Hektik, den publizierten Posts negativen Inhalts beeinflussen lassen darf, da der Auftraggeber dieser Handlung gerade dieses Ziel verfolgt“. „Ich bin mir sicher, dass die Folgen dieser Attacke beseitigt werden“, sagte der 42jährige Jurist. „Und das Wichtigste ist, dass sich dies nicht auf die Preise der Waren für die Käufer auswirkt“.

P. S. der Redaktion „NG Deutschland“

Es entsteht der Eindruck, dass nur die makroökonomischen Folgen der Drohnen-Attacken auf die Logistik-Zentren des Internet-Giganten Wildberries die Experten beschäftigen, sprich: für die Inflation, für die Preisentwicklung. Doch riesige Schäden haben auch die Händler erlitten, die mit Wildberries zusammenarbeiten. Ihre Warenbestände haben kaum Versicherungsschutz, zumal das Unternehmen erst jüngst neue knechtende Bedingungen für die Händler aus den Reihen des Kleinunternehmertums und Mittelstands formulierte – Schäden durch militärische Einwirkung werden nicht gutgemacht. Und diese belaufen sich nach den jüngsten Attacken für die Seller laut einigen Angaben auf mindestens 200 bis 300 Milliarden Rubel. Folglich droht vielen Händlern ein Aus. In welchem Umfang, wird man wohl erst richtig im September-Oktober beurteilen können, wenn neue statistische Zahlen zu geschlossenen Unternehmen und ausgebliebenen Einnahmen für den Staatshaushalt vorgelegt werden. Sicherlich erst nach den Staatsduma-Wahlen, damit die möglichen negativen Zahlen nicht das Ergebnis für die Kremlpartei „Einiges Russland“ beeinflussen, die ja schon jetzt als Sieger gilt.

Zentralbank-Chefin Elvira Nabiullina war bei einer Bewertung der gegenwärtigen Situation nach den Angriffen gegen die Logistik-Zentren für den Online-Händler Wildberries am Freitag ebenfalls vorsichtig. „Dies sind wirklich Schocks für das Angebot. Und sie werden einen gewissen Einfluss auf das Ansteigen der Preise haben. Für uns ist es aber sehr wichtig: Werden diese Angebotsschocks zu einer Erhöhung der stabilen Inflationskomponenten führen. Das heißt, werden sie solche sekundären Wirkungen haben, die uns veranlassen mit Maßnahmen der Geld- und Kreditpolitik zu reagieren, denn man muss nicht auf jeglichen Schock des Angebots mit Maßnahmen der Geld- und Kreditpolitik reagieren“, erläuterte Nabiullina. Nach ihren Worten müsse man nicht auf solche Schocks reagieren, wenn sich ihre Wirkung nach einer gewissen Zeit erschöpft. Wichtig seien stabile Inflationsparameter. Die hat am Freitag im Übrigen die Zentralbank in ihrer Prognose für dieses Jahr korrigiert — von 4,5 bis 5,5 Prozent auf 6 bis 7 Prozent. Ob dies dabei die letzte Korrektur für das laufende Jahr gewesen war, ließ die ZB-Chefin offen.