07.08.2025). Nach Einschätzung des Analytik-Unternehmens ExPro seien unter anderem die ausländischen Gaslieferungen im Vergleich zum analogen Zeitraum des Vorjahres um das 16fache angestiegen. Wobei sie in einem erheblichen Maße durch den Kauf von Gas aus Russland über eben jene Länder Ungarn und die Slowakei gewährleistet wurden.
Wie in einem Gespräch mit der „NG“ Michail Krivoguz, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Je.-M.-Primakow-Instituts für Weltwirtschaft und internationale Studien der Russischen Akademie der Wissenschaften, anmerkte, hätten die ukrainischen Offiziellen es abgelehnt, russisches Erdgas vor allem aus politischen und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen direkt über die bestehende Pipeline zu importieren, um eine vollkommene Unabhängigkeit auch noch von den Gaslieferungen aus der Russischen Föderation zu verkünden. In der Praxis habe dies aber zu der Notwendigkeit geführt, eine höhere Preis für die Ressourcen zu bezahlen, die auf Umwegen geliefert werden. Dies betraf sowohl das aserbaidschanische Gas als auch das an sich teuere US-amerikanische LNG.