Die Havarie am vierten Reaktorblock des Tschernobyl-Atomkraftwerks am 26. April 1986 wurde nicht nur zur größten technogenen Katastrophe des 20. Jahrhunderts, sondern auch zu einem Wendepunkt in der sozialen und politischen Geschichte Osteuropas. Für das sowjetische System, das lange Jahre im Paradigma einer Autarkie und strengen ideologischen Kontrolle existiert hatte, wurde Tschernobyl zu einem Trigger unumkehrbarer Transformationen. In den ersten Jahren nach dem Unglück hatte sich der Staat bei Wahrung eines Monopols auf die soziale Absicherung als unfähig erwiesen, in vollem Maße mit dem Ausmaß des Unglücks, das Millionen Bürger auf dem Territorium der Ukraine, Weißrusslands und Russlands tangiert hatte, fertig zu werden. Das entstandene humanitäre und – was nicht weniger ist – das geistig-psychologische Vakuum wurde zu einem Raum, in den nichtstaatliche Akteure strömten. Und vor allem religiöse Organisationen.
Für einen Historiker ist dieser Prozess von außerordentlichem Interesse. Religiöse karitative Arbeit zerriss den „eisernen Vorhang“ früher als viele diplomatische und kommerzielle Initiativen. Die westlichen Kirchen und mit ihnen verbundenen Stiftungen, die sich von den theologischen Imperativen der Barmherzigkeit und Solidarität leiten ließen, schlugen Hilfsmodelle vor, die für den sowjetischen Menschen prinzipiell neue gewesen waren.
Eine Mission in der Sperrzone
Es muss betont werden, dass die einheimischen orthodoxen, die katholischen Geistlichen und Vertreter anderer Religionen ab dem ersten Tag des Unglücks zusammen mit ihren Gemeindemitgliedern gewesen waren. Schließlich waren die Menschen in den betroffenen Regionen verwirrt gewesen. Sie bedurften einer seelsorgerischen Unterstützung. Später begann die Russische orthodoxe Kirche, die Fragen einer Unterstützung für die Liquidatoren der Havarie auf staatlicher Ebene aufzuwerfen. Mit jedem Jahr war die Stimme der Seelsorger der Kirchen immer bestimmter zu vernehmen. Und nach zwei Jahrzehnten nach der Katastrophe rief der Patriarch von Moskau und ganz Russland Alexij II. auf, „sich der Menschen zu erinnern, die mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit ihren Nächsten dienen“. Der Patriarch hatte daran erinnert, dass mit den Jahren die Liquidatoren immer mehr und mehr der Hilfe des Staates und der Gesellschaft bedürfen.
Symbolisch sieht die Tatsache der Wiedergeburt der Kirche zum Heiligen Ilia (Sankt-Elias-Kirche) durch den Oberpriester Nikolaj Jakuschin aus, der später unter dem Namen Archimandrit Sergij das Mönchtum annahm. In der 30-Kilometer-Sperrzone waren 18 Kirchen geschlossen worden. Doch dank der Anstrengungen des Geistlichen wurde das Gotteshaus neben dem Kraftwerk (am östlichen Rand von Tschernobyl, ca. 15 Kilometer vom Unglücksreaktor entfernt – Anmerkung der Redaktion) wiedereröffnet. Der Geistliche fing an, eine missionarische Arbeit mit Militärs, Grenzern, der Miliz und Mitarbeitern des AKW durchzuführen. Zu den Gottesdiensten kamen Menschen aus der gesamten Umgebung, die sich trotz der Katastrophe dort wieder niedergelassen hatten, in die Kirche. Sie bedurften besonders einer seelsorgerischen Betreuung. „Es gibt keine ungläubigen Menschen in der (Sperr-) Zone!“, hatte Jakuschin zwanzig Jahre nach der Havarie gegenüber Journalisten gesagt.
Ökumenische Kontakte
Die erste Reaktion der internationalen religiösen Gemeinschaft auf die Tragödie trug den Charakter einer Not-Diplomatie. Unter den Bedingungen des Abgeschottetheit der UdSSR auf dem Gebiet der Informationen wurden gerade die Kanäle der interkirchlichen Kontakte zu einer der wenigen Quellen glaubwürdiger Angaben über die Bedürfnisse der betroffenen Menschen. Eine Schlüsselrolle spielte hier der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK, auch kurz: Weltkirchenrat). Schon im Frühjahr 1986, als das offizielle Moskau noch die Informationen dosierte, initiierten Delegationen des ÖRK Konsultationen mit internationalen Institutionen (mit der WHO und der IAEA) und fingen an, eine Logistik für Hilfe zu entwickeln.
Die Besuche ökumenischer Delegationen in den betroffenen Regionen besaßen eine kolossale symbolische Bedeutung. Sie legitimierten den Begriff der ausländischen Hilfe an sich, die die sowjetische Propaganda über Jahrzehnte als erniedrigende oder Spionage abstempelte. Für die Russische orthodoxe Kirche wurde dies zu einer Chance, um aus der Islation herauszukommen und ihre soziale Nützlichkeit für den Staat zu demonstrieren, indem sie in der Rolle eines Vermittlers bei der Verteilung der humanitären Hilfsgüter auftrat. Die theologische Interpretation der Katastrophe, die durch die Russische orthodoxe Kirche unterbreitet wurde, betrachtete Tschernobyl nicht als einen technischen Störfall, sondern als eine anthropologische Krise, als das Ergebnis des sündhaften Strebens des Menschen nach einer absoluten Herrschaft über die Natur. Dieser Diskurs wurde im Weiteren den ökologischen Programmen vieler europäischer Kirchen zugrunde gelegt.
Eine Institutionalisierung der Barmherzigkeit
Die römisch-katholische Kirche, die über eine globale übernationale Struktur verfügt, startete eines der komplexesten Hilfsprogramme. Hier kann man zwei Vektoren hervorheben: die Tätigkeit der Wohlfahrtsorganisation Caritas Internationalis sowie die diplomatischen Anstrengungen des Vatikans und des Souveränen Malteserordens.
Bis 1990 hatten im postsowjetischen Raum offiziell keine Strukturen von Caritas existiert. Die Tschernobyl-Katastrophe forcierte deren Schaffung. In Weißrussland und in der Ukraine verwandelten sich die Abteilungen der Wohltätigkeitsorganisation, die auf der Basis von Gemeinden entstanden waren, zu starken Institutionen für eine soziale Unterstützung. Ihre Einmaligkeit bestand in der zielgerichteten Hilfe entsprechend konkreter Adressen. Während die staatlichen Programme oft in bürokratischen Mechanismen stecken blieben, fokussierten sich die katholischen Missionen auf konkrete anfällige Gruppen – auf krebskranke Kinder, alleinstehende betagte Menschen in den Sperrzonen und kinderreiche Familien.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Wirken des Malteserordens. Der Orden, der ein Subjekt des internationalen Rechts ist, nutzte seinen diplomatischen Status für die Lieferung hochtechnologischer medizinischer Anlagen und Geräte, wobei viele Zoll- und verwaltungstechnische Barrieren umgangen wurden. Die Herstellung diplomatischer Beziehungen zwischen dem Orden und postsowjetischen Republiken (zum Beispiel mit Weißrussland 1996) erlaubte, die Hilfe auf eine staatliche Ebene zu bringen. Die Projekte des Ordens, solche wie die Ausbildung von Fachärzten in Kliniken Europas und die Ausstattung von Intensivstationen wurden zu einem Beispiel einer effektiven „humanitären Diplomatie“, in der die religiöse Motivation in eine Rettung von Leben konvertiert wurde.
Der Vatikan nutzte gleichfalls den „Tschernobyl-Track“ in seiner „Ostpolitik“. Für die Führung Weißrusslands, das Mitte der 1990er Jahre in einer internationalen Isolation gewesen war, blieben die Kontakte mit dem Heiligen Stuhl zu humanitären Fragen eines der wenigen offenen Fenster nach Europa. Dies erlaubte der katholischen Kirche, ihre Position in der Region zu verstärken, indem sie nicht nur als eine religiöse Institution, sondern auch als ein wichtiger sozialer Partner des Staates auftrat.
Vom „sowjetischen Bibelgürtel“ bis zur deutschen Buße
Der Süden Weißrusslands und der Norden der Ukraine stellten aus historischer Sicht eine Zone einer hohen Konzentration protestantischer Gemeinden (Baptisten, Pfingstler, Mennoniten) dar, was Forscher veranlasste, diese Region als „sowjetischen Bibelgürtel“ (Bible Belt) zu bezeichnen. Nach der Havarie im AKW Tschernobyl aktivierten die einheimischen Gemeinden die Kontakte mit ihren Glaubensbrüdern und -schwestern im Westen, wobei sie ein weitverzweigtes Netzwerk für eine „Grassroot“- bzw. Basis-Hilfe schufen.
Eine besondere Rolle hatte das Mennonitische Zentralkomitee (Mennonite Central Committee – MCC) gespielt. Für die Mennoniten, deren Vorfahren in der Ukraine (die Kolonien Molotschnaja und Hortiza) bis zur Emigration gelebt hatten, wurde die Hilfe für die betroffenen Regionen zu einem Akt einer historischen Versöhnung und Rückkehr zu den Wurzeln. Die Programme des MCC zeichneten sich durch einen hohen Pragmatismus aus: Lieferungen von Lebensmitteln, Saatgut und eine Unterstützung der Landwirtschaft in den sauberen Territorien. Das Bekenntnis der Mennoniten zu den Prinzipien des Pazifismus und des Dienens machten ihre Hilfe zu einer ideologisch neutralen und selbst für die misstrauischen sowjetischen Beamten akzeptablen.
Die deutschen lutherischen und evangelischen Kirchen (EKD) handelten ausgehend von der Ethik einer Verantwortung. Das Gefühl der historischen Schuld Deutschlands gegenüber den Völkern der UdSSR aufgrund der Verbrechen des Zweiten Weltkriegs hatte sich auf das Begreifen der gemeinsamen nuklearen Bedrohung gelegt. Die deutschen Kirchenorganisationen – solche wie Diakonie Katastrophenhilfe – wurden mit zu den Hauptakteuren medizinischer Programme. Mehr noch, gerade in Deutschland hatte sich eine starke Anti-Atomkraft-Bewegung herausgebildet, für die die Hilfe für die „Tschernobyl-Kinder“ eine Form des Protests gegen die Atomenergie im eigenen Land war. Dies schuf ein einmaliges Phänomen einer Solidarität, in deren Rahmen deutsche Familien massenhaft Kinder aus der ehemaligen UdSSR für eine Genesung aufnahmen, wobei sie darin ihre Pflicht als Christen und Bürger sahen.
Eine Rettung der Gemeinde
Für die internationalen jüdischen Organisationen war die Hilfe für die Tschernobyl-Opfer untrennbar mit der Aufgabe einer Rettung der Diaspora unter den Bedingungen des auseinanderfallenden Imperiums verbunden. Das American Jewish Joint Distribution Committee („Joint“) entfaltete das Netzwerk von Wohlfahrtszentren „Hesed“ (deutsch: „Gnade“, „Barmherzigkeit“, „Güte“), die die Fürsorge für betagte Menschen, von denen viele Überlebende des Holocausts gewesen waren, übernahmen. Unter den Bedingungen einer Hyperinflation und des Kollaps des sowjetischen Rentensystems hatten die Lebensmittelpakete und Medikamente von „Joint“ buchstäblich Leben gerettet.
Zur dramatischsten und größten Operation wurde das Programm der Chabad-Lubawitsch-Bewegung „Tschernobyl-Kinder“ (Chabad‘s Children of Chernobyl). Auf Initiative des Lubawitscher Rebbes (zu jener Zeit Menachem Mendel Schneerson – Anmerkung der Redaktion) war eines spezielle „Luftbrücke“ organisiert worden, in deren Rahmen tausende jüdische Kinder aus der Zone der radioaktiven Verschmutzung nach Israel gebracht worden waren. Dies war nicht einfach eine vorübergehende Rehabilitierung, sondern faktisch ein Programm zur Repatriierung und Rettung des Genfonds. Die Kinder wurden in dem Jugenddorf Kfar Chabad untergebracht, erhielten eine komplette medizinische Betreuung und Ausbildung. Die Chabad wurde zur ersten Organisation, die von den sowjetischen Behörden eine Genehmigung für eine so großangelegte Evakuierung von Kindern ins Ausland erreicht hatte, was von einer überaus hohen Ebene des Verhandlungsprozesses und den Einfluss der Organisation zeugt.
Das Phänomen der „Tschernobyl-Kinder“
Zur wohl spürbarsten und langfristigsten Folge der Teilnahme religiöser Organisationen wurde die Bewegung für eine Genesung von Kindern im Ausland. Dieses Phänomen besitzt nichts analoges in der weltweiten Praxis der Gewährung humanitärer Hilfe. Hunderttausende Kinder aus Weißrussland, der Ukraine und aus Russland verbrachten Sommermonate in Familien Italiens, Deutschlands, Irlands, der USA und Spaniens.
Italien hatte einen führenden Platz in dieser Bewegung eingenommen. Oft ging die Initiative von Gemeinde-Geistlichen aus, die die Gemeinde aufgerufen hatten, „bambini di Chernobyl“ als einen Akt christlicher Barmherzigkeit aufzunehmen. Einheimische Caritas-Filialen und andere Vereinigungen übernahmen die Organisationsfragen. Die therapeutische Wirkung dieser Reisen wurde durch Mediziner nachgewiesen: Der Aufenthalt in einer sauberen Zone und eine qualitätsgerechte Ernährung förderten das Ausscheiden von Radionukliden aus dem Körper. Jedoch war der soziale Effekt ein noch bedeutsamerer. Es entstandenen stabile Kontakte zwischen italienischen und weißrussischen/ukrainischen Familien, die über Jahrzehnte hielten. Für eine ganze Generation postsowjetischer Kinder waren diese Reisen zu einem ersten Kennenlernen der westlichen Welt, von anderen Modellen sozialer Beziehungen und einer Alltagskultur geworden.
In Irland, einem Land mit tiefen katholischen Traditionen, verwandelte die Organisation Chernobyl Children International unter der Leitung von Adi Roche die Hilfe in eine gesamtnationale Angelegenheit. Irische Freiwillige hatten nicht nur Kinder aufgenommen, sondern auch in Internaten für behinderte Kinder in Weißrussland an sich gearbeitet, wobei sie Reformen für das System der Betreuung initiierten sowie Prinzipien einer Inklusion und einer humanen Pflege, die auf den christlichen Werten basierten, implementierten.
Politische Aspekte und „sanfte Gewalt“
Die Beteiligung der ausländischen religiösen Organisationen erlangte unweigerlich eine politische Dimension. In den politologischen Termini ist dies ein klassisches Beispiel für „sanfte Gewalt“. Die humanitäre Hilfe schuf effektiver ein positives Bild des Westens in den Augen der Bevölkerung der postsowjetischen Länder als jegliche staatliche Propaganda.
Die Offiziellen Weißrusslands und in geringerem Maße die Russlands und der Ukraine verhielten sich zwiespältig gegenüber diesem Prozess. Einerseits konnten sie nicht auf die materielle Unterstützung verzichten, die Löcher im Haushalt stopfte. Andererseits befürchteten sie eine ideologische Beeinflussung und ein „Brain Drain“. In den 2000er Jahren war in Weißrussland eine Verschärfung der Kontrolle der ausländischen Hilfe und der Ausreise von Kindern zu beobachten, was Präsident Alexander Lukaschenko mit der Notwendigkeit einer Bewahrung der Souveränität und einer Abschirmung der Kinder vor fremden Werten motiviert hatte. Dennoch bewahrten die religiösen Organisationen oft eine privilegierte Stellung im Vergleich zu den weltlichen NGOs. Die Offiziellen betrachteten die traditionellen Kirchen als mehr voraussagbare Partner, mit denen man einen pragmatischen Dialog führen könne.
Außerdem förderte die großangelegte karitative Tätigkeit der protestantischen Kirchen eine Veränderung ihres Status innerhalb der Gesellschaft. Aus den marginalisierten Gruppen, die sie in der UdSSR gewesen waren, verwandelten sie sich in geachtete soziale Akteure. Das „Tschernobyl-Dienen“ wurde zu einer Visitenkarte der evangelischen Christen, wobei eine Zunahme ihrer Anzahl und des Einflusses in den 1990er Jahren gefördert wurde.
Die Analyse des Wirkens der religiösen Organisationen im Kontext der Tschernobyl-Katastrophe erlaubt, eine Reihe von Schlussfolgerungen zu ziehen.
Erstens waren die religiösen Institutionen des Westens in der Rolle eines „Havarie-Generators“ des sozialen Schutzes zum Zeitpunkt des historischen Kollaps des sowjetischen Systems aufgetreten. Ihre Hilfe war nicht nur eine materielle (Tonnen von Hilfsgütern und zig Millionen Dollar), sondern auch eine technologische. Sie brachten in den postsowjetischen Raum moderne Technologien der Sozialarbeit, für eine palliative Hilfe und eine Rehabilitierung, aber auch die Kultur einer freiwilligen engagierten Tätigkeit.
Zweitens demonstrierte diese Arbeit das Potenzial des Ökumenismus in der Praxis. Angesichts der globalen Bedrohung waren die theologischen Meinungsverschiedenheiten in den Hintergrund gerückt. Die Zusammenarbeit zwischen den orthodoxen Christen, den Katholiken und Protestanten in der Unglückszone schuf einen Präzedenzfall für ein erfolgreiches Zusammenwirken, der ein aktuelles Beispiel für die heutige Welt bleibt.
Drittens, das Phänomen der Genesungsreisen brachte ein einmaliges menschliches Kapital hervor. Die „Tschernobyl-Kinder“, die mit Erfahrungen aus dem Leben in europäischen Familien aufwuchsen, sind zu Trägern von Kultur-Codes geworden, die eine Integration Osteuropas in den gesamteuropäischen Raum fördern. Diese „Grassroot“-Ebene der Diplomatie hat sich als eine stabilere gegenüber den politischen Frostzeiten als die zwischenstaatlichen Beziehungen erwiesen.
Somit wurde die religiöse karitative Tätigkeit nach Tschernobyl nicht bloß zu einem Akt von Humanismus, sondern zu einem wichtigen Faktor des historischen Prozesses der das soziale Trauma aufgrund des Zusammenbruchs der UdSSR linderte und Grundlagen für eine Entwicklung der Zivilgesellschaft in den betroffenen Ländern schuf. Die Geschichte dieser Solidarität belegt, dass die geistigen Imperative in der Lage sind, Ressourcen zu mobilisieren und die Grenzen selbst dort, wo die Politik machtlos ist, zu überwinden.