Unabhängige Zeitung

Private Tageszeitung

Drohnen und der Benzin-Mangel ändern die Urlaubspläne vieler Bürger Russlands


Die Situation im Süden Russlands wird wahrscheinlich ihre Korrekturen an den Sommerplänen der Bürger Russlands vornehmen. Insgesamt können sich entsprechend den Ergebnissen der Hochsaison die Verkaufszahlen für Urlaubsreisen um neun Prozent verringern. Nach Meinung von Experten würden den generellen Rückgang der Nachfrage die instabile Arbeit der Transportinfrastruktur, die Zunahme der Preise für eine Übernachtung, der Mangel an Bahntickets und unterschiedliche technogene Katastrophen beeinflussen. Auf der Krim ist vor dem Hintergrund des Kraftstoff-Mangels bereits ein geringer Rückgang der Buchungen zu beobachten. Dabei sind über 70 Prozent der Urlauber auf der Halbinsel gerade Auto-Touristen. Die Offiziellen der Krim versprechen, die Situation mit der Benzinversorgung im Verlauf eines Monats zu normalisieren. In der Verwaltungsregion Krasnodar meldete man derweil am Dienstag, dass es keine Probleme mit Kraftstoffen gebe.

Am Dienstag, dem 2. Juni hatte man die Bahnstation Dschankoi auf der Krim vorübergehend für Passagiere gesperrt, meldete das Bahnunternehmen „Grand Service Express“. Und die Züge „Taurien“ machen keinen Halt mehr an diesem Bahnhof, der zu einem technischen bis auf Widerruf erklärt wurde. Das gleiche Schicksal ereilte auch der Bahnhof Uroschainaja. Die Passagiere, die Fahrkarten bis Dschankoi vom Festland aus gelöst haben, können bis Simferopol (oder auch bis Jewpatorija oder Wladislawowka) — ohne einen Preiszuschlag zu zahlen – fahren. Jedoch müssen diejenigen, die eigentlich nur bis Dschankoi wollen, eigenständig per Bus zum Zielort fahren.

Im Russischen Verband der Reiseindustrie hat man mitgeteilt, dass in diesem Jahr 20 Zugpaare die Route bis zur Krim – elf ständige und neun saisonale – von Punkten in 48 Regionen Russlands aus bedienen werden. Ungeachtet dessen besteht für diese Route ein akuter Mangel an Fahrkarten, doch ist es unmöglich, den Umfang der Bahntransporte zu erhöhen.

In diesem Jahr wird es leichter sein, mit dem Auto (auf die Krim) zu fahren. Erhöht wurde die Anzahl der Kontrollpunkte, was die Verzögerungen unterwegs grundlegend verringern wird. Dennoch wird die Situation durch das Fehlen eines Flughafens und den Mangel an Zugverbindungen, für die es überdies schwer ist, Fahrkarten zu bekommen, erschwert. Laut einer Statistik des Aggregators TravelLine entfalle derzeit auf die Krim der größte Anteil von Stornierungen – 38 Prozent, was gerade mit der Unmöglichkeit zusammenhängt, Fahrkarten zu kaufen“, berichtete Jelena Baschenowa, Generaldirektorin der auf der Krim beheimatete Firma „Laspi“.

Die Schließung von Bahnstationen auf der populären Touristenroute kann sich zusammen mit dem bereits herrschenden Kraftstoffmangel auf der Halbinsel auf die Sommersaison nicht auf die beste Weise auswirken.

Es sei daran erinnert, dass Ende der vergangenen Woche auf der Krim und in Sewastopol die Einschränkungen für den Benzinverkauf erweitert wurden. In der Region gilt vorerst ein Bezugsscheinsystem für Kraftstoffe. Zuvor hatte man in den Subjekten die Einschränkung für den Verkauf an natürliche Personen – maximal 20 Liter pro Auto – eingeführt. Das Oberhaupt der Krim Sergej Aksjonow hat die Einwohner öffentlich aufgerufen, „keine künstliche verstärkte Nachfrage zu schaffen und keine Kraftstoffe auf Vorrat zu kaufen“. Die Behörden hatten mitgeteilt, dass die Menge des eingekauften Kraftstoffs lediglich für anderthalb Monate reichen würde (siehe https://ngdeutschland.de/die-sommersaison-wird-zu-einem-testfall-fur-russlands-kraftstoff-markt/). Die größten Tankstellen-Ketten haben später überhaupt den Verkauf von Bezugsscheinen für natürliche Personen eingestellt, wobei mitgeteilt wurde, dass eine Abfertigung nur entsprechend den geltenden Verträgen möglich. „Dies ist eine vorübergehende Maßnahme, Im Tagesverlauf erfolgt eine Anlieferung von Kraftstoffe, damit man die Kraftstoffvorräte an den Tankstellen auffüllen und den Verkauf am Mittwoch erneut beginnen zu können“, hatte Sewastopols Gouverneur Michail Raswoschajew mitgeteilt. Die Informationen über die Zeit des „freien Verkaufs“ von Benzin am 3. Juni werde nach seinen Worten später bekanntgegeben.

Am Dienstag hatten noch das Oberhaupt der Krim Sergej Aksjonow und Sewastopols Gouverneur Michail Raswoschajew Russlands Präsidenten Wladimir Putin über die Kraftstoff-Situation auf der Krim-Halbinsel informiert. „Der Präsident hat entsprechende Anweisungen an die zuständigen Institutionen, die mit der Kraftstoffversorgung verbunden sind, erteilt“, sagte Aksjonow. Nach seinen Worten verteile man die auf die Halbinsel kommenden Kraftstoffe zwischen der Krim und Sewastopol. Proportional der Bevölkerungsanzahl. Außerdem hatte Aksjonow versprochen, dass man am 3. Juni auf der Internetseite des Energieministeriums der Region eine interaktive Landkarte mit Informationen über das Vorhandensein von Kraftstoffen an den Tankstellen in jeder Kommune veröffentlichen werde.

Die Situation verschlechtert sich dennoch aber so sehr, dass am Donnerstag der freie Benzin-Verkauf vollkommen eingestellt wurde. Dies werde für mehrere Tage vor allem für den Verkauf gegen Bargeld gelten, wie Aksjonow eingestehen musste. Nach seinen Aussagen seien alle kommunalen Dienste, die SMH, die Rechtsschutz-, Sicherheits- und bewaffneten Strukturen sowie der öffentliche Nahverkehr in vollem Maße mit Kraftstoffen versorgt. In den Behörden haben man eine Optimierung des Einsatzes der Transportmittel vorgenommen – bis hin zu einem Auto je Ministerium!

Im vergangenen Jahr empfing die Krim 6,9 Millionen Touristen, was um 15 Prozent mehr war als im Vorjahr. Dabei kommt ein Großteil der Touristen mit dem eigenen Auto auf die Halbinsel. „76 Prozent der Urlauber kamen mit dem PKW oder per Bus. 61 Prozent über die Krim-Brücke und 15 Prozent über die historischen Regionen. Weitere 24 Prozent der Gäste nutzten die Bahnverbindung“, berichtete Sergej Aksjonow.

Den Autotouristen empfiehlt man jetzt, einen eigenen Benzin-Vorrat bei der Reise zur Halbinsel zu haben und die Regeln für den Transport von Kraftstoffen über die Krim-Brücke zu berücksichtigen (die Obergrenze liegt bei 100 Liter Benzin pro Auto – Anmerkung der Redaktion).

Branchenexperten beobachten schon einen Rückgang der Nachfrage für Urlaubsreisen auf die Krim. „Hinsichtlich der Westküste fixieren wir etwa zehn Prozent an annullierten Buchungen, an der südlichen – rund fünf Prozent“, berichtete die Vorsitzende der Vereinigung kleiner Hotels der Krim Natalia Stambulnikowa gegenüber Fachmedien.

Laut Angaben von TravelLine sei die Zahl der Buchungen für die Krim insgesamt um vier Prozent geringer als vor einem Jahr. Dabei ist die Nachfrage für Jalta um sechs Prozent zurückgegangen, um zwölf Prozent verringerte sich die Nachfrage für Ewpatorija, um mehr als ein Drittel – für Sudak, Nikolajewka und Olenewka. Hinsichtlich einer Reihe anderer Destinationen hat dagegen die Nachfrage zugenommen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beobachten wir eine geringe Verringerung des Tempos bei den Buchungen von Krim-Reisen, erklärte der Leiter des Pressedienstes des Russischen Verbands der Reiseindustrie Artur Abdjuchanow in einem Kommentar für das Blatt „Podjom“. Im Verband versichert man jedoch, dass es bisher um eine Korrektur der Nachfrage und nicht um massenhafte Stornierungen gehe. „Derartige Situationen hatten sich schon früher ergeben. Und wie die Praxis zeigt, passt sich der Markt recht schnell an, und die Nachfrage wird nach einer Normalisierung der Situation wiederhergestellt. Außerdem, wenn man die aktuelle Dynamik der Buchungen mit dem analogen Zeitraum des vergangenen Jahres vergleicht, bleiben die Krim-Werte nach wie vor in einer positiven Zone“, versicherte er.

Im Verband der russischen Reiseindustrie erwartet man, dass „die Situation mit der Kraftstoff-Versorgung in überschaubaren Zeiträumen geregelt wird, wonach die Nachfrage zur üblichen Dynamik zurückkehren wird“.

Nach Aussagen des Vizepräsidenten der Vereinigung der Reiseveranstalter Russlands (ATOR) Sergej Romaschkin werde vorerst auf der Halbinsel keine Verringerung des Touristenstroms vor dem Hintergrund der Restriktionen für den Kraftstoffverkauf in der Region fixiert. Üblicherweise bräuchten die Touristen rund zwei, drei Wochen für eine mögliche Korrektur der Urlaube. Vorerst aber werde nach seinen Worten die Krim seit Beginn des Jahres mit einer Steigerung von 10 bis 15 Prozent verkauft, und dieses Tempo halte an.

Gestiegen sind auch die Urlaubskosten auf der Krim. Laut ATOR-Berechnungen sei der Durchschnittspreis für einen Sommerurlaub auf der Halbinsel innerhalb eines Jahres um 17 bis 25 Prozent gestiegen. Zum Vergleich sei angemerkt: Die Kosten für einen Urlaub ohne Flüge in die Verwaltungsregion Krasnodar und zurück sind auf dem Stand von 2025 geblieben. Die gesamte Zunahme der Urlaubskosten für alle inländischen Destinationen betrug in diesem Jahr nach Aussagen von Romaschkin 4 bis 6 Prozent, was um etwa 50 Prozent weniger ist als das Tempo der Zunahme, das im vergangenen Jahr fixiert wurde.

Festgehalten wird auch eine andere Tendenz: eine generelle Verringerung der Nachfrage für Reisen. Wie in der ATOR mitgeteilt wurde, waren bis Ende Mai rund 55 Prozent der Sommerreisepakete verkauft gewesen. Dabei ist die Anzahl der Buchungen für Russlandreisen für den Zeitraum Juni-August um 10 bis 12 Prozent auf das Jahr hochgerechnet zurückgegangen.

Die Ursachen der zu beobachtenden Abkühlung der Inlandsnachfrage sind komplexe. Auf die gesamte wirtschaftliche Verlangsamung des Konsums in verschiedenen Branchen wirken sich die Instabilität der Arbeit der Flughäfen, die Verteuerung der Hotelübernachtungen, der relativ hohe Preis der Flugtickets und der Mangel an Bahntickets, Naturunglücke und Havarien unterschiedlicher Art (in Dagestan und in Tuapse) vor Beginn der Saison, aber auch die Konkurrenz der Inlandskurorte mit den Auslandsdestinationen vor dem Hintergrund der Festigung des Rubels aus“, erläuterte Sergej Romaschkin.

Vertreter der Branche erwarten, dass in der aktuellen Saison Russlands Bürger „in der letzten Minute“ Entscheidungen über eine Urlaubsreise treffen werden. Die durchschnittliche Tiefe der Buchungen hat sich bereits verringert. Und für die Ergebnisse der Sommersaison erwarten die Reiseveranstalter einen Rückgang des Umfangs der Buchungen um bis zu neun Prozent. Im besten Fall aber würden sich die Buchungen auf dem Stand des vergangenen Jahres wiederfinden.

Dennoch ist bereits im Verlauf der Sommersaison eine Aktivierung der Buchungen möglich, beispielsweise durch ein Bewerben von Anapa und durch unterschiedliche Promo-Aktionen seitens der Hoteliers, die es bereits im Juni gibt“, schließt man in der ATOR nicht aus.

Über eine Verlangsamung der Nachfrage berichtete man auch im Russischen Verband der Reiseindustrie. Die Nachfrage nach Russland-Reisen in der Sommersaison sei in diesem Jahr um beinahe fünf Prozent geringer als vor einem Jahr, teilte Verbandspräsident Ilja Umanskij mit. Nach seinen Worten gehe es um eine Korrektur nach mehreren Jahren eines stürmischen Wachstums.

Die wichtigste Tendenz, die wir bemerken, ist eine schrittweise Abkühlung der Nachfrage auf dem Binnenmarkt, die bereits im vergangenen Jahr begonnen hat. Im Jahr 2024 fixierten wir ein zweifaches Wachstum. Der Markt des Inlandstourismus wuchs um mehr als 15 Prozent. Das vergangene Jahr beendeten wir bereits mit Wachstumswerten im Bereich von fünf Prozent. Ja, und jetzt setzen wir in der beginnenden Sommersaison den Abwärtstrends fort. Und die Daten, die wir zum gegenwärtigen Moment haben, belegen, dass sich die Nachfrage nach Reisen um 4,8 Prozent verringert. Dabei sei gesagt, damit diese Zahlen in einem Vergleich begriffen werden, dass im vergangenen Jahr der Inlandstourismus in der Sommerzeit im Vergleich zu 2024 ein Wachstum um 9,8 Prozent demonstrierte“, berichtete er in der vergangenen Woche.

Mit Stand Ende Mai waren zu den populärsten Sommer-Reisezielen die Verwaltungsregion Krasnodar (ein Zunahme um 4 Prozent innerhalb eines Jahres) und die Krim (um 7 Prozent) geworden. Hinsichtlich der anderen populären Destinationen wurde ein Rückgang der Nachfrage beobachtet. So ist laut Angaben des Verbands der russischen Reiseindustrie die Nachfrage nach einem Sommerurlaub in Moskau um 8,4 Prozent zurückgegangen, in Sankt Petersburg um 6,5 Prozent, in der Region Stawropol um 15,2 Prozent, im Moskauer Verwaltungsgebiet um 4,2 Prozent, in Tatarstan um 9,3 Prozent und im Verwaltungsgebiet Kaliningrad um 15 Prozent.

Hinsichtlich der russischen Destinationen bleibe Adler (ein Teil von Sotschi – Anmerkung der Redaktion) der Spitzenreiter, teilte der Marketingdirektor des Internet-Shops für Reisen Travelata.ru Oleg Kosyrjew mit. Sein Anteil sei innerhalb eines Jahres von 20 bis 31 Prozent gewachsen. Die Durchschnittskosten für organisierte Reisen habe sich ein wenig verringert – von 134.000 bis 128.000 Rubel. An zweiter Stelle unter den Buchungen für den Sommer liegt der Imeretinskij-Kurort (elf Prozent, gehört auch zu Sotschi). Dort sind die durchschnittlichen Preise von 200.000 bis auf 188.000 Rubel gesunken. Im Jahr 2025 befand sich auf dem 3. Platz Sankt Petersburg. Sein Anteil ist von 13 bis auf sieben Prozent gefallen. Die Durchschnittskosten einer Reise belaufen sich da auf 93.000 Rubel gegenüber den 89.000 Rubel von zuvor. Der Anteil der Sotschi-Buchungen hat sich innerhalb eines Jahres verringert und macht jetzt 11 Prozent aus“, berichtete Kosyrjew.

Die Gesetzmäßigkeit ist solch eine: Aus der Sicht des Verbraucherverhaltens erweisen sich als stabilste die Regionen an der Schwarzmeerküste, wobei sie gar ein geringes Wachstum ausweisen. Dies sind Regionen, wohin Reisen mit der Familie, mit Kindern geplant werden und vorab. Die Regionen sind für spontane Reisen gegenwärtig für russische Touristen weniger interessant“, resümierte Umanskij.

Die touristische Sommersaison wird zu keiner einfachen, pflichten Experten bei. „Und dies liegt nicht nur an den Drohnen über der Autotrasse „Noworossia“. Die stürmische Entwicklung des Inlandstourismus, die wir vor einigen Jahren beobachteten, hat heute das Plateau erreicht. Und dies im besten Falle. Der ungezügelte Verbraucheroptimismus hat sich verflüchtigt. Ein Teil des Publikums ist etwas still geworden und legt für später Geld auf die hohe Kante, da sehr unklar ist, was später sein wird. Und die Drohnen, die regelmäßigen Schließungen von Flughäfen, der Benzinmangel auf der Krim. Dies sind Peanuts, eine unangenehme Ergänzung der generellen Tendenz“, sagte der Gründer der „Nationalen touristischen Initiative“ Oleg Nikolajew.

Die jetzige Saison werde wahrscheinlich keine einfache für das Tourismus-Business werden, stimmte Dozentin Galina Dechtjar vom Lehrstuhl für Management in der Tourismusindustrie der Präsidenten-Akademie zu. „Einerseits gibt es Informationen über die Annullierung von Buchungen im Zusammenhang mit Drohnen-Attacken und mit den damit verbundenen Störungen in der Arbeit der Infrastruktur inklusive der Meldungen über einen Kraftstoff-Mangel. Andererseits fixiert die Branche rechte hohe Preise für einen Urlaub in Sotschi“, konstatierte sie.

P. S.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Benzin-Krise auf der Krim, tauchten Informationen dazu auf, dass Einwohner der Halbinsel wegen Foto- und Videoaufnahmen von Tankwagen festgenommen wurden. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Freiheitsentzug. Grund für diese Aufnahmen ist eigentlich die Absicht, darüber zu informieren, welche Tankstellen mit Kraftstoffen beliefert worden sind, denn derzeit ist es auf der Halbinsel schwer, beispielsweise AI-95-Benzin sogar für Bezugsscheine zu finden.

Es stellte sich aber heraus, dass darf nicht getan werden. Laut Angaben von Vertretern der russischen Rechtsschutz- und Sicherheitsorgane hätten die Streitkräfte der Ukraine kein effektives System für eine ständige satellitengestützte und Aufklärungskontrolle der Krim. Und Fotos und Videos, wo Tankwagen auftauchen, seien eine wichtige Quelle von Angaben über die Bewegung von Tankwagen-Konvois für die ukrainischen Geheimdienste.

In den Rechtsschutzorgane unterstreicht man besonders, dass eine Veröffentlichung in geschlossenen Chats oder ein Verschicken von Informationen an Verwandte und Bekannte nicht von einer Haftung befreie. Denn solche Informationen könnten aufgrund eines mehrmaligen Weiterleitens öffentliche werden, die die ukrainische Aufklärung finde.

Eine strafrechtliche Haftung bestehe bereits allein für die Tatsache des Fotografierens bzw. Filmens und der ersten Veröffentlichung derartiger Inhalte. Minderjährige Bürger ab 14 Jahre können dabei auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen würden. Ihnen drohen laut Artikel 281.1 des StGB der Russischen Föderation bis zu zehn Jahren Freiheitsentzug.