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Die Streitkräfte der Ukraine aktivieren mithilfe des Pentagons die Schläge gegen Russland


Die von US-Präsident Donald Trump in Ankara abgegebenen Erklärungen über die Nützlichkeit einer Eskalation des Konflikts in der Ukraine und eines militärischen Drucks zwecks Beschleunigung einer friedlichen Beilegung des Konflikts hat man im Kreml als einen „Irrtum“ angesehen. Dies erklärte zumindest der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitrij Peskow. Aber den Erklärungen von Ankara nach zu urteilen, ist bereits offensichtlich, dass die USA heute auf der Seite Kiews antreten, indem sie ihm Daten zur Verfügung stellen, die für die Führung von Schlägen gegen die Russische Föderation gebraucht werden.

Laut Informationen des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation seien in innerhalb von 24 Stunden – gerechnet ab Sonntag, 12.00 Uhr – durch die Kräfte der Luftabwehr zwölf lenkbare Bomben und 926 Drohnen des Flugzeugtyps vernichtet worden. Im Vergleich dazu sei angemerkt, dass für den vergleichbaren Zeitraum vom vergangenen Mittwoch zum Donnerstag neun derartige Bomben 468 Drohnen des Flugzeugtyps ausgewiesen wurden. Die Offiziellen der betroffenen russischen Verwaltungsregionen berichteten beispielsweise über Attacken gegen Objekte der Erdöl-Infrastruktur (Tankanlagen und Raffinerien). Schäden mussten gleichfalls an anderen Objekten der Stromversorgung und an Wohnhäusern fixiert werden.

In Ankara hatte Trump zugesagt, die Hilfe für Kiew zu forcieren und ihm die Lizenz für die Herstellung von „Patriot“-Luftabwehrraketen zu gewähren, und er sprach von der Möglichkeit einer Schließung des Himmels über der Ukraine. „Es kann angenommen werden, dass Trump, indem er von einer möglichen Luftverteidigung der Ukraine seitens der NATO spricht, blufft. Jedoch ist dies eine sehr besorgniserregende Erklärung“, sagte der „NG“ der Militärexperte und Oberst im Ruhestand Wladimir Popow, wobei er betonte, dass die Gefahr einer Internationalisierung des Konflikts bestehe. Wie der Experte unterstrich, wolle die Russische Föderation eine Beendigung des Konflikts, aber zu ihren Bedingungen – wenn der Donbass vollkommen von den Truppen der Ukraine befreit wird. Aber damit ist Kiew nicht einverstanden. Und jetzt auch Washington. Sie wollen ihre Bedingungen diktieren. Trump ist der Auffassung, dass eine Erhöhung der Anzahl der Schläge gegen Russland dieses zu einem Frieden zu den Bedingungen der USA und der NATO veranlassen werde.

Popow erinnerte daran, dass in der Zeit, in der sich im August vergangenen Jahres Trump in Anchorage mit dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin traf, im Stab der NATO-Mission zur Unterstützung der Ukraine (NSATU) im deutschen Wiesbaden eine große Konferenz unter Beteiligung von eintausend Militärs und Politikern aus Ländern der Allianz stattfand, die Pläne für einen bewaffneten Kampf gegen die Russische Föderation erörtert hätten. Diese Pläne basierten in Vielem auf den Erfahrungen aus den Gefechtshandlungen der Streitkräfte der Ukraine gegen die russischen Truppen. Und deren Autoren waren der Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, General Christopher Donahue (er hat Anfang des Monats den Posten verlassen — Anmerkung der Redaktion), und der Kommandeur der Security Assistance Group – Ukraine, Generalleutnant Curtis A. Buzzard.

Das „Wall Street Journal“ hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres über einen neuen Plan der USA zur Bereitstellung von Aufklärungsdaten für die Ukraine gerade zwecks Führung von Raketenschlägen großer Reichweite gegen die Energie-Infrastruktur Russlands berichtet. Die Neuerung werde, wie das Blatt betonte, der Ukraine die Führung von Schlägen gegen russische Ölraffinerien, Pipelines, Kraftwerke und andere Infrastruktur-Objekte erleichtern, „um dem Kreml Einnahmen aus dem Erdöl zu nehmen“. Diese Ausarbeitung sollten amerikanische und ukrainische Offiziere im Stab in Wiesbaden, der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine, aber auch Militärberater aus der Verwaltung für militärische Zusammenarbeit bei der US-Botschaft vornehmen. Diese Verwaltung, die aus mindestens 60 Offizieren des CIA und des Pentagons besteht, funktioniert nach wie vor. Die Mitarbeiter der Verwaltung verarbeiten Aufklärungsdaten aus dem All und organisieren die Luftaufklärung durch Flugzeuge und Drohnen der NATO im Bereich des Schwarzen Meeres, geben exakte Daten weiter und bestimmen die Flugrouten von Drohnen der Streitkräfte der Ukraine zu Zielen in Russland. Das heißt, gerade diese Verwaltung der USA realisert alle geheimen Vorgaben der US-Führung zur Unterstützung der ukrainischen Armee bei der Führung von Schlägen gegen die Russische Föderation.

Derweil ist auch eine technologische Beteiligung an Projekten zur Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine seitens anderer NATO-Mitglieder zu spüren. Die Pariser Zeitung „Le Monde“ schrieb darüber, dass die ukrainische FP-5-Rakete „Flamingo“ mit einer erklärten Reichweite von bis zu 3000 Kilometer, mit deren Hilfe die ukrainische Armee versucht, Schläge gegen strategische Objekte in Russland zu führen, mit dem Zielsuchsystem Safran aus französischer Fertigung ausgerüstet werde. Wahrscheinlich ist das System Safran in das System der Kosmosdaten, die das Pentagon bereitstellt, integriert worden.

Russland hat Reserven und Möglichkeiten, um den neuen Bedrohungen Paroli zu bieten, die von den USA und anderen NATO-Ländern, die den Streitkräften der Ukraine helfen, ausgehen“, nimmt der Militärexperte und Oberst im Ruhestand Nikolaj Schulgin an. „Die Versuche, den Himmel über der Ukraine zu schließen, können zu einer Vernichtung von Flugzeugen der Allianz führen, die dabei zum Einsatz kommen. In der Reserve Moskaus befinden sich taktische Kernwaffen. Und es entwickelt eigene Projekte zu einer Verstärkung des Schutzes wichtiger Objekte an der Front und im Hinterland mithilfe von Luftabwehrmitteln“. Diese Tendenz bestätigen auch westliche Medien. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Berufung auf Informationen ukrainischer Militärs, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation für eine Störung des US-amerikanischen Starlink-Systems in der Frontzone leistungsstarke Anlagen dislozieren würden, unter denen der Komplex „Welle Kuppel Garant“ sei, der in der Lage sei, satellitengestützte Fernmeldeverbindungen auf einer Fläche von rund 20 Quadratkilometer zu stören.